die einzig Liberalen

Verkürzung des Zivildienstes

 

JuLis erinnern an den Ausnahmecharakter des Zivildienstes

Die Jungen Liberale Rhein-Erft widersprechen der Darstellung des Caritasverbands für den Rhein-Erft-Kreis e.V. zu der wahrscheinlichen Kürzung der Zivildienstdauer auf ein halbes Jahr. Nach Darstellung des Verbands wäre die Versorgung älterer Menschen mit warmen Mahlzeiten nicht mehr gewährleistet. Auch wäre die Durchführung der Tätigkeiten im Mobilen Sozialen Dienst (bspw. Übernahme von Besorgungen und die Begleitung zum Arzt) eingeschränkt.

Der Zivildienst ist kein Anspruch der Gesellschaft darauf, dass junge Männer soziale Aufgaben übernehmen. Er ist lediglich ein Ersatz für diejenigen, die keinen Wehrdienst ableisten wollen. Die Wohlfahrtsverbände sollten sich endlich von der Vorstellung von der unerschöpflichen Quelle kostengünstiger Arbeitskräfte freimachen. Vielzulange schon ist das Argument der fehlenden Zivildienstleistenden, dass eigentliche Argument der sozialen und konservativen Traditionalisten um die Wehrpflicht zu erhalten“, so der Kreisvorsitzende Christian Pohlmann.