die einzig Liberalen

JuLis Köln/Bonn zum energiepolitischen Seminar bei Amprion

 

Die JuLis Köln/Bonn waren am 25. Oktober 2010 zu einem energiepolitischen Seminar bei Amprion eingeladen. Die JuLis im Rhein-Erft Kreis waren auch mit dabei. Ein Bericht von Mike Pöhler (Bezirkssprecher JuLis Köln/Bonn).

Die Amprion GmbH trägt große Verantwortung, wird doch von Brauweiler aus ein großer Teil des deutschen Stromnetzes gesteuert und koordiniert. Dementsprechend hoch ist auch die Sicherheitsstufe. Umso erfreulicher war es, dass der  Geschäftsführer des Unternehmens, Herr Dr. Kleinekorte, es sich nicht nehmen ließ die JuLis Köln/Bonn zum energiepolitischen Seminar dorthin einzuladen. Diese Chance ließen sich die JuLis natürlich nicht entgehen. Viel Interessantes und Informatives über die Arbeit des bis vor kurzem noch unter RWE-Transportnetz firmierenden Unternehmens war dabei zu erfahren. Unter anderem gab es dabei auch rege Diskussionen, darüber inwieweit eine Liberalisierung des Strommarktes sinnvoll ist und auch darüber wie viel Erneuerbare Energien unser Stromnetz überhaupt verträgt.


Die Besuchergruppe der JuLis Köln/Bonn vor der Schalttafel bei Amprion

Die Amprion-Ingenieure warnten davor, weiter energiepolitsch-blauäugig in die Zukunft zu planen. Ein dramatisches Energiechaos stünde uns schon bald bevor. Die Erneuerbaren Energien seien aufgrund ihres zyklischen Entstehens und der fehlenden Speichermöglichkeiten keine verlässlichen Energielieferanten. Regelmäßige Stromausfälle wie in anderen Teilen der Welt seien dann durchaus möglich. 20 Mrd. Euro werden schon nächstes Jahr alleine für Strom aus erneuerbaren Energien fällig, zusätzlich zu den eh bestehenden Ausgaben in der Strombranche. Zum Schluss zeigte Dipl. Ing. Schneider den JuLis die große Schaltwarte, das Herz des Unternehmens, mit dem riesigen Anzeigenmonitor.

Der Bezirkssprecher der JuLis Köln/Bonn, Mike Pöhler, bedankte sich bei Dr. Kleinekorte und seinem Team für das gelungenen Seminar und stellte als Fazit des Abends fest:

"Auch wenn unsere Bundesregierung mit dem Energiekonzept den Weg für die nächsten Jahrzehnte aufgezeigt hat, so bleibt doch noch viel zu tun, um unter ökonomischen und ökologischen Aspekten zukünftig eine Zuverlässigkeit im Strommarkt sicherzustellen."