die einzig Liberalen

JuLis für Schutz der Jugend bei Arbeitszeiten

 

Keine 17 Stunden Tage für Heranwachsende

Es kann nicht gesund sein, wenn Jugendliche so spät arbeiten und am nächsten Tag womöglich noch zur Schule müssen (6 Uhr morgens aufstehen, zur Schule und erst um 23 Uhr Arbeitstagende).

Der Kreisverband/Kreisvorstand der Jungen Liberalen Rhein-Erft lehnt die Forderung der Kreisgruppe Rhein-Erft-Kreis des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) das Jugendarbeitsschutzgesetz zu ändern, damit Auszubildende in der Gastronomie bis 23 Uhr arbeiten dürfen, ab.

Zurzeit dürfen Jugendliche in der Gastronomie maximal bis 22 Uhr arbeiten. Ob eine Verlängerung der Arbeitszeit für Jugendliche um eine Stunde sinnvoll ist, erscheint fraglich. Vielmehr wurde diese zu Recht vom Gesetzgeber zum Schutz der Jugendlichen eingeschränkt.

Max Zöller (Stellvertretender Kreisvorsitzender) meint dazu: „Jugendliche, gerade wenn sie in ihren ersten Job einsteigen, haben noch nicht die Erfahrung ihre Kräfte richtig einzuschätzen und neigen eher dazu sich zu überfordern. Auch haben sie noch nicht die nötige Erfahrung, um sich richtig gegen den Arbeitgeber durchzusetzen und ihre eigenen Forderungen zu vertreten. Sie sind froh ein paar Euro zu verdienen. Die Selbstregulierung durch den Markt funktioniert nur bei gleichstarken Partnern und das sehe ich hier nicht gegeben. Der Gesetzgeber muss sich daher weiterhin schützend vor die Jugendlichen stellen.