die einzig Liberalen

Pohlmann: Ökofundamentalismus schädigt Brühler Umwelt

Brühl/Rhein-Erft-Kreis. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Politischer Salon" des FDP-Kreisverbandes Rhein-Erft haben die Jungen Liberalen (JuLis) eine Informationsveranstaltung zur Erweiterung des Phantasialandes durchgeführt. Die JuLis informierten sich dabei beim Parkdirektor des Phantasialandes, Ralf-Richard Kenter, neben den konkreten Erweiterungsplänen, auch über die Auswirkungen auf den regionalen Jobsektor.

Die JuLis Rhein-Erft haben sich bereits früh für die geplante Erweiterung des Phantasialandes ausgesprochen. "Für uns ist die Erweiterung ein Beitrag zum Ausbau und Sicherung des Beschäftigungssektors in der Region. Dabei werden insbesondere Jobs für junge Leute geschaffen", so Christian Pohlmann, Vorsitzender der Jungen Liberalen.

Zwiespältig sehen die JuLis die Naturschutzdebatte im Zuge der Erweiterung. "Wir können das grundsätzliche Anliegen vieler Bürger verstehen, die 30 Hektar Wald erhalten zu wollen. Wer jedoch nur diesen einen Aspekt herausstellt, vergisst dass ohne Erweiterung das jetzige Phantasialandgelände langfristig nicht wettbewerbsfähig ist. Ohne Erweiterung wird im Brühler Westen in einigen Jahren eine Großruine stehen. Zudem werden als Ausgleich für den Eingriff mehr als 100.000 ökologisch wertvollere Bäume wieder aufgeforstet. Wer das außer Acht lässt und nur von 50.000 Bäumen redet betreibt Ökofundamentalismus.", so Roland Gorny, Vorsitzender der JuLis Brühl und stv. Kreisvorsitzender.