die einzig Liberalen

JuLis fordern weitergehende Sparmaßnahmen

 

Rhein-Erft-Kreis. Die Jungen Liberalen Rhein-Erft (JuLis) begrüßen das fraktionsübergreifende Bestreben, die Anzahl der Ausschüsse von 12 auf 10 zu verringern. So soll der Kreistag auf der anstehenden Sitzung im Oktober über die Verschmelzung des Umwelt- und des Kreisentwicklungsausschusses sowie des Schul- und Kulturausschusses entscheiden.

Den JuLis geht dies aber nicht weit genug. Die liberale Jugendorganisation fordert zusätzlich die Abschaffung des Personalausschusses und die Zusammenlegung des Liegenschaftsausschusses mit dem Finanzausschuss. „Die Sitzungen des Liegenschaftsausschusses fallen regelmäßig mangels Masse aus. Aufgrund der thematischen Verbundenheit bietet sich hier eine Zusammenlegung an“, erklärte des Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Stefan Wehr. Weiterhin mache die Auflösung des Personalausschusses Sinn, da fast alle Themen des Gremiums auch im Kreisausschuss beraten werden.

„Es ist unstreitig, dass die Kreispolitik eine angemessene finanzielle Ausstattung benötigt, um ihren Aufgaben nachzukommen. An diesem Beispiel zeigt sich jedoch, dass auch vermeidbare Ausgabenposten vorhanden sind. Diese Einsparpotenziale müssen genutzt werden, um die Handlungsfähigkeit des Kreises zu vergrößern“, betonte Wehr abschließend.