die einzig Liberalen

JuLis fordern mehr Informationen

 

Die Jungen Liberalen Rhein-Erft (JuLis) fordern eine verstärkte Aufklärung der Bürger über die Risiken neu ausgestellter Reisepässe. Hintergrund ist die seit 1. November geltende Vorschrift, Fingerabdrücke bei der Ausstellung mit zu erfassen. Die JuLis befürchten Sicherheitsmängel, da die neuen Reisepässe theoretisch auch für Unbefugte lesbar sind.

„Das Bundesministerium des Inneren hat zwar ein unbemerktes Auslesen der biometrischen Daten durch einen effektiven Zugriffschutz ausgeschlossen, doch es gibt Beispiele aus den Niederlanden, wo es bereits gelungen ist, die Biometriedaten des ePasses erfolgreich zu entschlüsseln“, warnte der Kreisvorsitzende Stefan Wehr. „Durch an die ePässe angebrachte Sender haben die einzelnen Personen keinen Einfluss mehr darauf, welche Informationen ausgelesen werden können. Die Entfernung, über die ein RFID-Chip ausgelesen werden kann, schwankt zwischen wenigen Zentimetern und mehr als einem Kilometer“, so Wehr weiter.

Die Jungen Liberalen Rhein Erft setzen sich daher für die Popularisierung einer sogenannten ePass-Schutzhülle ein. Diese mache es Unbefugten durch eine spezielle Beschichtung nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt möglich, überhaupt auf die Signale des Senders zugreifen zu können.„ Die Schutzhülle dämpft die ohnehin eher geringe Strahlung des im neuen Reisepass befindlichen RFID-Chips auf ein Minimum und verhindert so dass dieser ein Magnetfeld überhaupt aufbauen kann“, sagte das Kreisvorstandsmitglied Philipp Istas.