die einzig Liberalen

JuLis Rhein-Erft gegen Panikmache und Blockade

 

Rhein-Erft-Kreis. Die Jungen Liberalen Rhein-Erft (JuLis) kritisieren die ablehnende Haltung von Teilen der JuLis NRW und FDP in der Frage der Radio Frequency Identification (RFID).

RFID ist eine Funkübertragungstechnik, die es ermöglicht Daten ohne Berührung oder Sichtkontakt zu lesen und zu speichern.

So werden beispielsweise die Tickets für die Fußball-WM 2006 ebenso wie Produkte aus dem Supermarkt mit RFID-Chips gekennzeichnet.

„Natürlich bestehen datenschutzrechtliche Bedenken gegen die Anwendung solcher Systeme“, so Carsten Müller, Kreisvorsitzender der JuLis im Rhein-Erft-Kreis. Schließlich könne somit das Konsumverhalten einer Person wesentlich leichter nachvollzogen werden, da die Anwendung von RFID im Regelfall ohne Zustimmung des Betroffenen erfolge. Allerdings dürfe die Technik keineswegs verteufelt werden.

„Mit gezielten Schutzmaßnahmen, wie eine gesetzlich garantierte Möglichkeit zur Vernichtung der Chips beim Verlassen des Supermarktes, ließen sich viele Missbrauchsmöglichkeiten verhindern“, äußerte sich Müllers Stellvertreter Bernd Stähler zu dem Thema. „Panikmache und Blockade ist der Umgang der Grünen mit neuen Technologien.  Liberale sehen jedoch immer zuerst die Chancen die sich dadurch ergeben, nicht nur jegliche Arten von Risiken. Warum sich JuLis und FDP bei der RFID-Technologie anders positionieren sollten ist nicht nachvollziehbar“, so Stähler abschließend.