die einzig Liberalen

Wer der Jugend keine Chance gibt...

 

Rhein-Erft-Kreis. …verspielt die Zukunft Deutschlands. Das versteht mittlerweile wohl jeder. Trotzdem wird das Problem der Jugendarbeitslosigkeit von Jahr zu Jahr größer, ohne dass wirklich sinnvolle Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Einen Beweis lieferten nun die Brühler Agentur für Arbeit und die IHK Köln.

Im gestern vorgelegten Bericht der Agentur und der Industrie- und Handelskammer wird deutlich, dass auch im Rhein-Erft-Kreis viele Jugendliche keinen Ausbildungsplatz bekommen. Zudem steigt die Zahl der unter 25-jährigen, die arbeitslos sind, weiter an.

Diese beunruhigende Mitteilung kommentiert der Vorsitzende der FDPJugendorganisation JuLis, Jan Schiller, wie folgt: „Die Gründe für den Lehrstellenengpass und die Arbeitsmarktprobleme für junge Menschen liegen nicht in der mangelnden Bereitschaft der Unternehmen
unserer Region. Die Betriebe wissen sehr wohl, dass sie den jungen Menschen eine Chance geben müssen. Aber ihre wirtschaftliche Lage
hält sie davon ab, weitere Ausbildungs- und Arbeitsplätze bereitzustellen. Und an der verfehlten Wirtschaftspolitik trägt rot-grün in Berlin und in Düsseldorf den Hauptteil der Schuld.“, so Schiller.

„Daran ändert auch der Plan der SPD, eine Ausbildungsplatzabgabe einzuführen, nichts. Ganz im Gegenteil: Die Situation wird dadurch noch verschärft, weil die Unternehmen zusätzlich zur enormen Steuerbelastung noch eine weitere Zwangsabgabe verkraften müssen. Diese moderne Form des Ablasshandels ist ein weiterer Schritt in einem großen Puzzle. So wird der Standort Deutschland und damit auch die Zukunftsaussichten der Region Rhein-Erft immer weiter Richtung Friedhof geschoben. Die Brühler Agentur für Arbeit und die IHK Köln bestätigen uns in ihrem jüngsten Bericht. Mal schauen, wie lange es dauert, bis auch die politisch verantwortlichen in der SPD und bei den Grünen das kapieren.“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen abschließend.