die einzig Liberalen

Die Ideen der Kreis-JuLis dominieren den 59. Landeskongress der FDP-Jugendorganisation

 

Rhein-Erft-Kreis / Köln. Mit satten neun Anträgen waren die Jungen Liberalen aus dem Rhein-Erft-Kreis am Samstag auf dem Landeskongress in Köln vertreten. Von fünf behandelten Anträgen wurden vier angenommen.

Sicherlich das heißeste Thema war die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe. Auf Initiative der JuLis Rhein-Erft wird nun die FDP aufgefordert, sich für eine Gesetzesinitiative einzusetzen, die es in Deutschland ermöglicht, todkranken Menschen ein langes Leiden zu ersparen. Dabei soll durch strikte Einschränkungen sichergestellt werden, dass der Patientenwille immer oberste Richtschnur für eine Entscheidung über Leben und Tod bleibt.

Weiterhin fordern die JuLis NRW nun, die Anfang der 90er Jahre eingeführte Pflegeversicherung wieder abzuschaffen, weil sie durch ihr Umlageverfahren – genauso wie die gesetzliche Rentenversicherung – nicht zukunftsfähig ist.

Auch das Thema Medienpolitik haben die Jungen Liberalen Rhein-Erft aufgegriffen. Ihr Antrag zur Abschaffung des ZDF als zweites öffentlich-rechtliches Fernsehen wurde mit breiter Mehrheit angenommen.

„Dieser Landeskongress hat wieder einmal gezeigt, dass die JuLis sich nicht primär mit sich selbst beschäftigen müssen, um eine Existenzberechtigung zu haben. In Rhein-Erft arbeiten wir seit Jahren kontinuierlich an unserer Programmatik. Dadurch sind wir nicht nur ein Spaß-Verein, sondern versuchen ernsthaft, Probleme zu lösen. Wir sind ein Schrittmacher innerhalb der JuLis NRW und auch gegenüber unserer Mutterpartei, der FDP.“, kommentiert Torsten Rekewitz, stellvertretender Kreisvorsitzender, die Rolle der Jungen Liberalen Rhein-Erft.