die einzig Liberalen

In Sachen Kinderfreundlichkeit muss sich noch viel tun.

 

Rhein-Erft-Kreis.  Aus Anlass des heutigen Weltkindertages ziehen die Jungen Liberalen (JuLis) eine kritische Bilanz der momentanen Situation für Kinder und Jugendliche in Deutschland und im Rhein-Erft-Kreis.

 

Dazu erklärt Ralph Bombis (32), Spitzenkandidat der JuLis zur Kommunalwahl und Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion: „In Sachen Familienpolitik bietet rot-grün sowohl in Düsseldorf wie auch in Berlin ein trauriges Bild. Es gibt immer noch zu wenig Betreuungsmöglichkeiten für junge Familien und von Chancengleichheit kann entgegen aller Versprechungen keine Rede sein.“

 

Doch die verfehlte Familienpolitik der Landes- und Bundesregierung sind nicht alleine Schuld an der Misere. Auch vor Ort, im Rhein-Erft-Kreis und seinen zehn Kommunen, muss noch jede Menge getan werden. Bombis, selbst Vater dreier Kinder zwischen einem und drei Jahren, weiß, was verbessert werden muss: „In einem großen Flächenlandkreis wie Rhein-Erft fehlt es eindeutig an Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. So fordern die JuLis und die FDP seit langem die Einrichtung einer Freizeitwiese. Auch das Angebot an Jugendräumen muss weiter ausgebaut werden. Nur wenn  man die Lebensqualität für junge Menschen steigert, schafft man die Trendwende in der negativen Bevölkerungsentwicklung. Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass der Rhein-Erft-Kreis ein attraktiver Wohnraum für junge Familien wird.“, verspricht Ralph Bombis.

 

Ein weiteres Problem macht Christian Pohlmann (22), der zweite JuLi-Kandidat für den Kreistag, aus: „Auch der öffentliche Personennahverkehr im Kreis muss weiter ausgebaut werden, insbesondere in den Abendstunden. Was nutzen die besten Freizeitmöglichkeiten, wenn die Jugendlichen dann doch vom ‘Taxi Mami’ abhängig sind? Hier ist unser Vorschlag eines ‘Dualen Systems’ im ÖPNV, bestehend aus Regional- und ergänzendem Stadtverkehr, ein sinnvoller Ansatz. Wir werden nach der Kommunalwahl gemeinsam mit der FDP versuchen, diesen Punkt umzusetzen.“, verspricht der stellvertretende Kreisvorsitzende der liberalen Jugendorganisation.

 

Bleibt nur zu hoffen, dass sich auch die anderen Parteien anlässlich des Weltkindertages endlich ernsthaft Gedanken darüber machen, wie die Situation für Kinder und Jugendliche im Rhein-Erft-Kreis verbessert werden kann. Eins ist für die JuLis und ihre Mutterpartei dabei klar: „Trotz der Finanzkrise in den öffentlichen Haushalten gibt es kreative Lösungen, die deutliche Verbesserungen bringen. Man muss nur nachdenken, dann fällt einem schon was ein. Auch die gerade im Kreistag präsentierte Standortanalyse für den Rhein-Erft-Kreis hat gezeigt, das eine gute Mischung der Bevölkerungsstruktur gerade auch in der Zukunft ein handfester Wirtschaftsfaktor sein wird. Dafür muss man rechtzeitig die Weichen stellen. Das Nachdenken zum Thema Kinder-, Jugend- und Familienpolitik lohnt sich also wirklich.“, so Ralph Bombis abschließend.