die einzig Liberalen

Die FDP muss endlich wieder ein inhaltliches Profil zeigen.

 

Rhein-Erft-Kreis / Dresden.  Am Wochenende findet in Dresden der diesjährige Bundesparteitag der FDP statt. Die Jungen Liberalen (JuLis) knüpfen große Hoffnungen an die Zusammenkunft.

Unter den über 600 Liberalen, die sich in der sächsischen Landeshauptstadt versammeln, sind auch zwei Jungliberale aus dem Rhein-Erft-Kreis: Stefan Westerschulze, Bezirksvorsitzender der JuLis Köln/Bonn und Torsten Rekewitz, stellvertretender Vorsitzender im Kreisverband Rhein-Erft.
Stefan Westerschulze (27) aus Kerpen beschreibt seine Erwartungen wie folgt: „Ich hoffe, dass es der FDP endlich wieder gelingt, mit Inhalten zu punkten. Es bringt wenig, sich bei der Bundespräsidentenwahl als Königsmacher zu präsentieren, wenn man in der Öffentlichkeit inhaltlich nicht wahrgenommen wird. Und das ist im Moment das Problem der FDP.“

Die Jungen Liberalen setzen sich dafür ein, dass die FDP endlich auch wieder programmatisch den Ton angibt. Dazu Westerschulze: „Die JuLis bringen in Dresden einen umfassenden Antrag zum Thema ‘Bürgerrechte’ ein. Das ist einer der kritischen Punkte, bei denen die FDP in den letzten Jahren eindeutig Profil verloren hat. Wenn wir hier zukünftig eine klare Linie zeigen, können wir mit unseren Konzepten auch wieder durchdringen. Wer immer nur Nachbetet, was bei der Bevölkerung gerade gut ankommt, kann keine Wahlen gewinnen. Und wer keine Wahlen gewinnt, kann die Politik auch nicht aktiv mitgestalten. Dabei ist es für Deutschland unheimlich wichtig, dass es ein liberales Korrektiv gibt; das sieht man in allen Politikfeldern. Wir JuLis hoffen, dass vom Dresdner Parteitag ein deutliches Signal ausgeht: Dass die FDP in der inhaltlichen Debatte um die zukünftige Reformpolitik in Deutschland wieder vorne mitmischt und mit ihren Konzepten wahrgenommen wird.“