die einzig Liberalen

Rot-grün soll endlich Vernunft annehmen.

 

Rhein-Erft-Kreis.  Die Verhandlungen in der Landesregierung über ein neues Jugendfördergesetz stocken, SPD und Grüne kämpfen sich seit Wochen durch zahllose Detailfragen. Dabei verlieren nicht die Politiker: Die Jugendlichen in NRW bleiben auf der Strecke.

Dazu äußert sich heute der Spitzenkandidat der Jungen Liberalen (JuLis) zur Kommunalwahl, Ralph Bombis. Der 32-jährige FDP-Fraktionsvorsitzende erklärt: „Zum neuen Jugendfördergesetz hat eine Volksinitiative in ganz NRW 175.000 Unterstützungsunterschriften gesammelt. Auch viele Bürgerinnen und Bürger aus dem Rhein-Erft-Kreis haben damit gezeigt, dass sie ein solches Gesetz nicht nur wollen, sondern dass NRW es auch braucht. Die letzte drastische Kürzung des Landesjugendplans durch die rot-grüne Regierung in Düsseldorf hat weit reichende Auswirkungen auch auf die Jugendarbeit hier bei uns vor Ort gehabt. Wir hoffen, dass durch das neue Fördergesetz die angespannte Situation wieder verbessert werden kann. Dazu muss es aber erst einmal kommen, und hier fehlt es insbesondere den Grünen scheinbar am guten Willen.“

Torsten Rekewitz (23), der neue Vorsitzende der FDP-Jugendorganisation, stimmt der Meinung von Ralph Bombis zu: „Es kann nicht sein, dass sich die Grünen ausgerechnet in dieser Frage als Sparmeister profilieren wollen. Wer an der Jugendarbeit spart, spart eindeutig an der falschen Stelle. Das kann man niemandem der sich ehrenamtlich in der Jugendarbeit engagiert erklären. Und von diesen Menschen, die freiwillig viel Zeit opfern, gibt es auch im Rhein-Erft-Kreis eine Menge. Sie verdienen die Unterstützung der Landesregierung. Deshalb begrüßen wir auch die Forderung der FDP-Landtagsfraktion, in einem Nachtragshaushalt die Fehler bei der Kürzung des Landesjugendplans zu korrigieren. Das würde auch vielen ehrenamtlichen Initiativen im Rhein-Erft-Kreis bei ihrer wichtigen Arbeit helfen.“