die einzig Liberalen

Pohlmann: "Vorbeugung bringt mehr als Kontrollen."

 

Rhein-Erft-Kreis.  Anlässlich der im letzten Jahr dramatisch angestiegenen Anzahl von Verkehrsunfällen, die von jungen Erwachsenen verursacht wurden, bekräftigen die Jungen Liberalen (JuLis) ihre Forderung nach der Einrichtung eines Verkehrsübungsplatzes im Rhein-Erft-Kreis.

Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Jugendorganisation,Christian Pohlmann (21, Kerpen): „Im letzten Jahr registrierte die Polizei 80 alleine in Kerpen, Frechen und Erftstadt 80 Verkehrsunfälle, an denen junge Fahrer bis 15 Jahre beteiligt waren. Das zeigt einmal mehr deutlich, wie gefährdet besonders diese Altersgruppe im Straßenverkehr ist. Verstärkte Kontrollen, wie sie jetzt vorgenommen werden, bringen wenig. Viel besser wäre es, wenn man junge Fahrer besser schult. Das ist das einzige, was hilft, Unfälle von vorneherein zu vermeiden.“

Um aber junge Fahrer überhaupt besser ausbilden zu können, muss nach Ansicht der JuLis ein eigener Verkehrsübungsplatz im Rhein-Erft-Kreis eingerichtet werden. „Die FDP-Kreistagsfraktion hat auf Initiative der Jungen Liberalen bereits vor Monaten einen entsprechenden Antrag in den Verkehrsausschuss eingebracht. Unser Konzept sieht vor, dass ein privater Investor den Bau und Betrieb finanziert, wie es in Deutschland übrig ist. Der öffentlichen Hand entstünden so keine Kosten. Trotzdem mauern die Grünen gegen unseren Vorschlag und lehnen einen Übungsplatz strikt ab. Scheinbar zählt für die Ökopartei ihre Ideologie mehr als die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Das verstehen wir nicht. Wir werden aber weiter für die Einrichtung eines Verkehrsübungsplatzes kämpfen, damit in Zukunft die jungen Autofahrer besser geschult werden können und so die Zahl der Unfälle gesenkt werden kann. Diese Vorbeugung bringt mehr als jede Polizeikontrolle.“, erläutertChristian Pohlmann abschließend.