die einzig Liberalen

Rhein-Erft powered by JuLis.

 

Rhein-Erft-Kreis / Bergheim.  100 Tage sind die Gnadenfrist, die man normalerweise neuen Regierungen einräumt. Und exakt diese ersten 100 Tage wollen die Jungen Liberalen (JuLis) nach der Kommunalwahl nutzen, um über die FDP-Kreistagsfraktion nach dem 26. September die Weichen für die Zukunft an Rhein und Erft zu stellen. Dazu stellen Sie heute in Bergheim ihr ehrgeiziges Programm vor.

„Politik wird nicht nur weit weg, in Düsseldorf, Berlin oder Brüssel, gemacht. Auch vor Ort in den Kommunen und Landkreisen kann man einiges bewegen. Das haben die JuLis zusammen mit der FDP in den letzten fünf Jahren bewiesen und das wird auch in Zukunft so sein.“, gibt sich Torsten Rekewitz selbstsicher.

Der 22-jährige Kreisvorsitzende der FDP-Jugendorganisation ist sich sicher, „dass die JuLis nach dem kommenden Sonntag so viele Stadtrats- und Kreistagsmitglieder wie nie zuvor stellen werden.“ Er verspricht: „Mit diesen engagierten jungen Leuten werden wir die verkrusteten Strukturen in den Räten aufbrechen. Die arbeiten bisher viel zu gemächlich und folgen stur ihren traditionellen Prinzipien. Damit wird nach dem 26. September Schluss sein. Tradition gehörte noch nie zu den Prinzipien der Jungen Liberalen; wir setzen auf Dynamik und Flexibilität. Nur so kann man unsere Region fit für die Zukunft machen.“, so Rekewitz.

Wie das konkret aussehen soll? „Deutliche Zeichen unserer jungliberalen Politik sind zukunftsweisende und moderne Neuerungen. Wir halten es für realistisch, in den ersten 100 Tagen nach der Kommunalwahl sechs wichtige Punkte deutlich und mit Erfolgsaussichten anzupacken:

  • Den Aufbau eines ‘virtuellen Kreishauses’.
  • Die Erstellung eines Konzeptes zur Unternehmensnachfolge.
  • Die Planung von Freizeitwiesen im Rhein-Erft-Kreis.
  • Den Ausbau des Tankstellennetzes für Autogas.
  • Die Konzepterstellung für eine Polizeiwache Bedburg / Elsdorf.
  • Die Einführung eines Pensionsfonds für Beamte.

In diesen Punkten sind wir uns mit der FDP einig. Sollten wir also nach der Kommunalwahl mit einer der anderen Parteien in eine Koalition eintreten, werden diese Punkte ganz oben auf der Tagesordnung stehen.“, so Rekewitz. Er fügt schmunzelnd hinzu, dass „natürlich nicht alle Punkte bis Ende dieses Jahres Realität werden. So wird am 31. Dezember beispielsweise das ‘virtuelle Kreishaus’ nicht in allen Teilen voll funktionsfähig existieren. Aber den Weg dafür kann man in 100 Tagen frei machen. Das ist uns wichtig, viele Innovationen sind viel zu lange liegen geblieben.“

Und weil das so ist, macht Torsten Rekewitz noch einmal deutlich, worauf es ihm am kommenden Sonntag ankommt: „Die Liberalen müssen ein viel stärkeres Gewicht im Kreistag und in den Kommunen bekommen. Nur wir garantieren, dass in den nächsten fünf Jahren vor Ort Tempo herrscht. Egal wo die SPD oder die CDU den Ton angibt, es ist überall das gleiche Bild: Reformen werden verschleppt, das Geld wird zum Fenster hinausgeworfen und in die Vergangenheit wird mehr investiert als in die Zukunft. Daran ändert sich nur mit einer starken FDP etwas, weil wir der Reformmotor sind. Und wer jetzt beispielsweise als Alternative von schwarz-grünen Koalitionen träumt, dem empfehle ich einen Blick in unsere Nachbarstadt Köln. Einen besseren Beweis für das Versagen dieses Modells kann man kaum finden. Wer Tempo will, wählt am Sonntag die einzige Farbe, die wirklich Tempo macht: Gelb.“ „Ein leuchtendes Blau geht natürlich auch.“, fügt der JuLi-Vorsitzende Rekewitz grinsend hinzu.