die einzig Liberalen

Pohlmann: "Wer bei Kindern spart, gefährdet die Zukunft unserer Region."

Rhein-Erft-Kreis.  Nachdem der Kölner Erzbischof Kardinal Meissner angekündigt hat, bis zum Jahr 2008 die Zuschüsse für 900 von 2.500 Kindergartengruppen zu streichen, zeigen sich die Jungen Liberalen (JuLis) tief besorgt über die Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder im Rheinland.

„Auch wenn es große finanzielle Probleme im Erzbistum Köln gebe, so sollte man erst zuallerletzt an eine Mittelkürzung für die Kinderbetreuung denken. Wer bei Kindern spart, gefährdet die Zukunft in unserer Region.“, kommentiert Christian Pohlmann, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP-Jugendorganisation und jüngster Kreistagsabgeordneter im Rhein-Erft-Kreis, besorgt die Lage.

Die Jungen Liberalen wollen nun in den Kommunen des Kreises nachfragen, welche Auswirkungen die Einsparungen der katholischen Kirche auf die Kinderbetreuung haben werden und ob man gegebenenfalls mit städtischen Mitteln die Zuschüsse kompensieren muss. Dazu erklärt der Kreisvorsitzende der Rhein-Erft-JuLis, Torsten Rekewitz: „Wir sind besorgt, dass im schlimmsten Fall die gestrichenen Zuschüsse von den Kommunen aufgefangen werden müssen. Das würde im Endeffekt bedeuten, dass die Mittel für die Kinder- und Jugendarbeit breiter aufgeteilt werden und damit dann für alle Programme insgesamt weniger Geld zur Verfügung steht.“, so der 24-jährige.