die einzig Liberalen

JuLis: Suchtprävention stärken - Cannabis legalisieren

Anlässlich des Welt-Anti-Drogen-Tags am kommenden Mittwoch fordern die Jungen Liberalen Erft (JuLis) ein couragiertes Vorgehen aller Mitbürger gegen Drogenhandel in der Öffentlichkeit: „Ob auf der Straße, am Bahnhof oder in der Disko: „Wer mitbekommt, wo und wann gedealt wird, darf nicht einfach wegsehen, sondern muss die Polizei verständigen“, meinte Christian Pohlmann, stellvertretender Vorsitzender der JuLis. Vor allem müsse das Dealen an Schulen unterbunden werden, so Pohlmann weiter.

Gleichzeitig möchten die JuLis die Suchtaufklärung vor allem an Schulen stärken. Dazu soll vor allem ein ´Nichtraucherunterricht´ eingeführt werden, der bereits 12-Jährige über die Folgen der Sucht aufklären soll, meinte Carsten Müller, Pressesprecher der JuLis. „Wenn die Kinder direkt und drastisch mit den Folgen der Sucht konfrontiert werden, desto geringer wird für sie die Gefahr, selbst zu Konsumenten zu werden.“

Nach wie vor treten die JuLis für die Legalisierung „weicher“ Drogen wie Cannabis und Marihuana ein. „Es ist nicht einzusehen, dass einerseits der Besitz von relativ harmlosem Haschisch unter Strafe steht, andererseits aber gefährlichere ´Kulturdrogen´ wie Alkohol erlaubt sind“, so Carsten Müller. Die Gesundheitsschädigung beim Haschisch-Konsum sei wesentlich geringer, außerdem würde der Schwarzmarkt ausgetrocknet, sagte Carsten Müller weiter.

Die JuLis sehen in ihrem Engagement für Drogenlegalisierung auf der einen und Suchtprävention, besonders bei Jugendlichen, auf der anderen Seite keinen Widerspruch. Christian Pohlmann: „Es ist schon jetzt Fakt, dass viele Menschen trotz des Verbots von Drogen abhängig sind.“ Auf der anderen Seite sei nicht jeder, der gelegentlich Drogen nehme, automatisch danach süchtig.