die einzig Liberalen

Schiller: "Wo Erftkreis drin ist sollte auch Erftkreis drauf stehen"

 

- Kommunalpolitische Beratungen in Finkenberg -

Die Jungen Liberalen Erftkreis (JuLis) haben das vergangene Wochenende zu Beratungen über die bevorstehende Kommunalwahl genutzt. Neben einer Analyse der kommunalpolitischen Strukturen stand vor allem die inhaltliche Ausrichtung im Hinblick auf die Kommunalwahl 2004 auf dem Programm. „Wir haben einige interessante Punkte erarbeitet, die wir unserem Kreiskongress vorlegen werden. Man kann davon ausgehen, dass die JuLis für die Wahl gut gerüstet sein werden“, sagte Christian Pohlmann nach dem Seminar.

Selbstbewusst gab sich auch JuLi-Chef Jan Schiller: „Die Menschen im Erftkreis können damit rechnen, dass die JuLis ihre innovativen Konzepte vor allem in der Bildungs- und Verkehrspolitik in die Debatte einbringen werden.“ Die JuLis verstünden sich auch dort als Motor, wo die FDP ihre Reformpolitik nicht konsequent genug vertrete, ergänzte Pohlmann.

Bestätigt wurde noch einmal die JuLi-Position, wonach eine Umbenennung des Erftkreises in Rhein-Erft-Kreis sinnlos sei. „Die Umbenennung wird keinen Effekt haben. Nicht einen Tourist, nicht ein Unternehmen wird herkommen, nur weil der Kreis einen anderen Namen hat“, meinte Carsten Müller, Pressesprecher der JuLis. Auch das Argument des „höheren Erkennungswertes“ teilen die JuLis nicht: „Es gibt schon jetzt viele Kreise, die den ´Rhein´ im Namen haben. Abheben kann man sich damit sicher nicht“, so Müller weiter.

Jan Schiller bezeichnete die Umbenennung als PR-Gag, der keinen Fortschritt bringt. Besorgt zeigte sich Schiller über den leichtfertigen Umgang mit Steuermitteln. „Die Abgabenbelastungen der Bürger sind trotz teils schmerzhafter Einschnitte enorm hoch. Da kann die Politik das Geld nicht für solche fragwürdigen Aktionen ausgeben.“ Es sei etwa nicht einzusehen, dass die Unterstützung der Jugendherberge in Hürth aufgegeben werde, gleichzeitig aber Geld für eine Namensumbenennung offenbar vorhanden sei.