die einzig Liberalen

Schiller: „Behler ist weg – die Probleme bleiben“

Die Jungen Liberalen im Erftkreis (JuLis) begrüßen das Ausscheiden von Bildungsministerin Gabriele Behler aus dem Landeskabinett.

„Frau Behler hat die Verantwortung für viele Jahre verfehlter rot-grüner Bildungspolitik zu tragen“, meinte Jan Schiller, Vorsitzender der JuLis. „Sie ist zumindest mitverantwortlich für den Niedergang unseres Bildungssystems, das nicht zuletzt in der PISA-Studie deutlich wurde.“

„Mit Frau Behler verbinden wir lange Jahre der Abwertung aller Schulformen, die sich vor allem in der Schwächung der Hauptschulen und der Drangsalierung besonders begabter Schüler gezeigt hat“, meinte Carsten Müller, Pressesprecher der JuLis. Darüber hinaus habe Behler zwar unzählige Pilotprojekte und Einzelversuche gestartet, aber nie Mut zu dringend notwendigen durchgreifenden strukturellen Reformen gehabt

Er machte an dieser Stelle noch einmal die Forderung JuLis deutlich: „Die Schulzeit bis zum Abitur muss auf 12 Jahre verkürzt, die Inhalte stärker an den Erfordernissen des Arbeitsmarktes orientiert und die ´Studentenlandverschickung´ ZVS abgeschafft werden.“

Als pikant bewertete Jan Schiller den Rücktritt vor dem Hintergrund der bevorstehenden Einführung von Studiengebühren in NRW.

Behler habe immer beteuert, dass die Einführung von Studiengebühren mit ihr nicht zu machen sei. „Jetzt kommen Studiengebühren und Frau Behler geht. Wir sehen, wohin die Reise führt“, so Schiller. „Der Schritt zeigt, wie heillos die SPD in dieser Frage zerstritten ist.
Die Pläne der Landesregierung sind bildungspolitischer Unsinn!“, meinte er weiter. „Anstatt etwas für die nachhaltige Verbesserung der Studienbedingungen zu tun, werden die Studierenden als Haushaltssanierer missbraucht. Alle wissen, dass die Pläne Unsinn sind, aber viele begraben ihre Bedenken im Haushaltsloch.“